Kaminbrand sorgt nach Auslösung eines Rauchmelders für längeren Einsatz in der Tannenstraße

Datum: 16. Februar 2018 
Alarmzeit: 0:49 Uhr 
Art: Mittelbrand 
Einsatzort: Tannenstraße 
Fahrzeuge: LF 10/6, LF 16-TS – KatS 


Einsatzbericht:

Der Tag war grade mal 49 Minuten alt, als am 16. Februar der Löschbezirk Gersweiler und die Berufsfeuerwehr zu einem Kaminbrand in die Tannenstraße alarmiert wurden. In dem Anwesen hatte ein Rauchmelder ausgelöst, worauf die Wohnungsinhaber wegen Brandgeruch von einem Kaminbrand ausgingen und die Feuerwehr alarmierten. Bei einem ersten äußeren Blick auf den Kamin, konnten weder Flammen, noch eine stärkere Rauchentwicklung festgestellt werden. Auch eine Kontrolle des Kamins in der Wohnung, sowie über die Drehleiter führte zu keiner Brandfeststellung. Erst bei einem genauen Blick auf die Tapete hinter einer Tür, konnte eine Fleck mit einer braunen Verfärbung festgestellt werden. Mittels Kontrolle durch eine Wärmebildkamera, wurden hier erhöhte Temperaturen festgestellt, was dazu führte zur weiteren Erkundung die Tapete abzulösen. Dies war jedoch nicht mehr erforderlich, denn in der Wand hatten sich bereits Holzbalken entzündet, die sich in einem glimmenden Zustand befanden. Diese Lage machte es schließlich erforderlich, dass mittels einer speziellen Maschine unter Atemschutz die Wand eingeschnitten werden musste und mit einer Kübelspritze die Löschmaßnahmen durchgeführt wurden. Ein Teil der Holzbalken wurde eingeschnitten und nach draußen gebracht. Am Ende zeigte dieser Einsatz mal wieder, wie wichtig die Installation von Rauchmeldern ist. Wohl nur durch die rechtzeitige Alarmauslösung konnte Schlimmeres verhindert werden.